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Einsatz, Bezirk, Allgemein

Zwischen Schmunzeln und Kopfschütteln

Veröffentlicht: 17.05.2026
Autor: Barbara Fleck

– zwei große Einsätze für die DLRG Retter des Bezirks Karlsruhe

Gleich zweimal durfte oder musste die DLRG des Bezirks Karlsruhe in Rheinstetten in den vergangenen Tagen ausrücken – und beide Male entwickelte sich aus einer vermeintlichen Notsituation ein Einsatz, der am Ende eher für Schmunzeln als für echte Dramatik sorgte.

Am Rhein begann alles mit einem kleinen Boot und einem Mann, der damit den Fluss überquerte. Für die Zeugen sah es so aus, als sei er auf der badischen Seite nie angekommen. Ein herrenlos treibendes Boot tat sein Übriges, um die Alarmglocken schrillen zu lassen. Für die DLRG und die anderen Organisationen bedeutete das: Boote ins Wasser, Suchabschnitte einteilen, Uferbereiche kontrollieren. Ein Einsatz, wie er im Lehrbuch steht – nur dass der vermeintlich Vermisste am Ende gar nicht vermisst war. Er war schlicht nicht dort, wo man ihn vermutet hatte, und ganz sicher nicht in Not.

Kaum war dieser Einsatz abgearbeitet, folgte am Epplesee das nächste Kapitel der Kategorie „richtig gedacht, aber völlig unnötig“. Eine Person im Neoprenanzug taucht ab und bleibt für die Beobachter am Ufer zu lange verschwunden. Wieder Alarm, wieder rückt die DLRG gemeinsam mit Feuerwehr und Rettungsdienst an, wieder wird eine Suchaktion gestartet. Und wieder stellt sich heraus: Der Betroffene war bester Dinge – nur eben unter Wasser und völlig überrascht, dass über ihm gerade ein halber Rettungsfilm gedreht wurde. Ein Einsatztaucher der DLRG holte ihn sicher nach oben, wo er sich sehr verwundert aber nicht gefährdet zeigte.

 

So amüsant beide Situationen im Rückblick wirken, eines darf dabei nicht untergehen: Jede Meldung ist wichtig, und es ist immer richtig, im Zweifel die Rettungskräfte zu rufen!

Gleichzeitig zeigen diese beiden Einsätze, wie viele Helferinnen und Helfer der DLRG und anderer Organisationen innerhalb kürzester Zeit mobilisiert werden, wenn ein Notfall gemeldet wird. Boote, Taucher, Fahrzeuge, Material – all das war in beiden Fällen in großer Zahl im Einsatz, weil man zunächst von echten Gefahrensituationen ausgehen musste. Dass sich die Lagen am Ende als harmlos herausstellten, ist ein Glück. Der Aufwand dahinter bleibt dennoch beachtlich und macht deutlich, wie ernst jede einzelne Alarmierung genommen wird.

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